Der neue ausgeCO2hlt-Newsletter ist da!

Endlich ist der neue Newsletter da: wie immer zu spät, wie immer besonders wichtig, und wie gewohnt, randvoll mit Berichten von Aktionen und Treffen der Klimabewegung: im Rheinland, in der Lausitz, in Leipzig und in der Zukunft. Ihr könnt ihn hier herunterladen.

Nächstes Jahr wird’s brummen in der Anti-Kohle-Bewegung, soviel steht schon fest. Wenn ihr darüber auf den Laufenden gehalten werden möchte, schreibt am besten an info@ausgeCO2hlt.de, um den Newsletter zu abonnieren.

 

 

 

Europaweite Massenaktion im Rheinland geplant

Vom 3. bis 5. Oktober fand in Köln ein Aktionsratschlag statt. Über 100 Aktivist_innen aus verschiedenen europäischen Ländern waren sich darin einig, dass der UN-Klimagipfel in Paris im kommenden Jahr nicht zum „zweiten Kopenhagen“ für die Klimabewegung werden soll. Auf dem Treffen wurde beschlossen, nächstes Jahr eine Massenaktion des Zivilen Ungehorsams zu organisieren, und zwar im Rheinland während des Klimacamp 2015. Parallel zum Camp wird außerdem das Degrowth-Netzwerk, das im September eine Konferenz mit knapp 4000 Besucher*innen organisiert hat, eine Veranstaltung zu Klimagerechtigkeit und Postwachstums durchführen. Auf einem nächsten europaweiten Aktionsratschlag Anfang 2015 in Brüssel werden wir überlegen, wie wir Aktivitäten in den unterschiedlichen Ländern mit einem gemeinsamen ‚Framing’ inhaltlich und logistisch aufeinander abstimmen können.

Lest hier einen ausführlichen Bericht über den Ratschlag.

Das Rheinland Aktionsnetzwerk trifft sich zum ersten Mal am 29. und 30. November in Osnabrück. Das Treffen ist offen für Interessierte, nähere Infos folgen.

ausgeCO2hlt Treffen

An alle Interessierte:

Das nächste ausgeCO2hlt Treffen findet vom 26. bis zum 28.09. im Oscar Romero Haus in Bonn statt. Alle Interessierte sind herzlich dazu eingeladen … bitte meldet euch doch für die Planung kurz unter info@ausgeCO2hlt.de!

Zusätzlich wird es Ende Oktober/Anfang November ein Auswertungstreffen zum Klimacamp 2014 geben … der Termin wird baldmöglichst bekannt gegeben.

Polizei sichert störungsfreie Autobahneröffnung

Mit einem Trauerzug protestierten Anwohnerinnen und Klima-Aktivisten gegen die heutige Eröffnung des neuen Abschnitts der Autobahn A4. Während des Festaktes trugen ca. 50 schwarzgekleideten Tagebaugegner*innen in einem Sarg symbolisch „die Stille“ zu Grabe. Die Polizei versuchte, die ca. 50 schwarzgekleideten Demonstrant*innen vom Festzelt zurückzudrängen. Zeitgleich blockierten weitere Polizeieinheiten die Zugänge zum Gelände der Waldbesetzung im Hambacher Forst.

„Während nur wenige Kilometer entfernt die weitere störungsfreie Zerstörung von Natur und Klima durch RWE gefeiert wird, stört die Polizei hier den Frieden gewaltig“, äußert sich ein Aktivist zum aktuellen Polizeieinsatz auf der Waldbesetzung. Laut Webseite der Besetzer*innen wurde heute morgen eine Person von der Polizei angegriffen.

Der neue Teil der A4 ist 13 Kilometer lang und hat 192 Millionen Euro gekostet. Grund für das aufwändige Bauprojekt: der ehemalige Autobahnabschnitt liegt auf Gebiet, in dem RWE Braunkohle abbauen möchte. Mehr als die Hälfte der Kosten bezahlt der Staat – also die Allgemeinheit.

Mehr über die Ereignisse der Tages gibt es in unserer heutigen Pressemitteilung Stiller Protest gegen laute Zerstörung.

Aktuelles über den Polizeieinsatz im Hambacher Forst könnt ihr hier lesen.

 

L(i)ebenswertes Buir … 15.09.2014

L(i)ebenswertes BuirEinen Tag bevor am 16.09.2014 der neue Autobahnabschnitt der A4 eröffnet wird, findet in Buir das erste Nachbarschaftstreffen “L(i)benswertes Buir” statt. Fast ein Jahrzehnt haben Buirer*innen gegen die Verlegung der Autobahn für den Ausbau des Tagebau Hambach gekämpft. Ebenfalls an diesem Tag findet auch das alljährlich von RWE und der Stadt Kerpen veranstaltete Nachbarschaftstreffen statt – die Initiative Buirer für Buir hatte sich vor einigen Wochen mit einem offenen Brief an RWE und die Stadt gewandt um deutlich zu machen, dass sie es als brüskierend empfindet, ein solches Treffen genau einen Tag vor der Autobahneröffnung zu legen. Mehr dazu hier.