Borschemich wächst wieder!

Im Rahmen des Skill Sharin Camps, was seit dem 12.04. und noch bis zum 26.04. im Hambacher Forst/Wiesenbesetzung stattfindet, gibt es auch einen Gärtner*innentag in Borschemich – dem Ort, an dem in diesem Jahr auch das Klimacamp stattfinden wird und welcher sich gerade mitten in der Umsiedlung befindet.

Ab 12 Uhr wird nicht nur gepflanzt und umgegraben sondern bei Kaffee und Kuchen gemeinsam ein Widerstandsfest gefeiert. Am Abend findet dann noch der Filz-Vortrag zu RWE statt!

Lest hier mehr dazu und vor allem: Kommt alle nach Borschemich!

Proteste und Blockade bei der JHV von RWE

Essen, 16.4.2014. Die Jahreshauptversammlung von RWE, die momentan in der Grugahalle stattfindet, wird dieses Jahr wieder von entschlossenen Protesten begleitet. Gegen 8.45 Uhr blockierten ca. 20 Menschen den Zugang zur GDSCN1735rugahalle, indem sie sich in die vier Eingangsschleusen setzten oder an die Gitter ketteten, und dadurch den Strom der Aktionär*innen aufhielten. Dies führte zu einem verspäteten Beginn der Jahreshauptversammlung. In der Grugahalle protestierten Klima-Aktivist*innen während der Rede von dem Vorstandsvorsitzenden Peter Terium mit Transparenten gegen die Konzernpolitik.

 

Vor der Grugahalle fand außerdem eine Kundgebung statt, zu der ein Bündnis von politischen Gruppen aufgerufen hatte, darunter der Dachverband Kritischer Aktionär*innen, die Kampagne #NichtWir, Greenpeace Essen, 350.org, urgewald und ausgeCO2hlt. Die Redner*innen erinnerten die Gäste der Jahreshauptversammlung, dass sie „den Klimawandel finanzieren“ und dass es keine gesellschaftliche Akzeptanz mehr für Investitionen in fossile Energien gibt.

Lest hier die vollständige Pressemitteilung!

Braunkohle unten lassen!

Aktionen zur Jahreshauptversammlung von RWE

Am 16. April findet in der Gruga-Halle in Essen die Jahreshauptversammlung des Konzerns RWE statt. Ein breites Bündnis von engagierten Einzelpersonen und Organisationen ruft zu kreativen Aktionen und einer Kundgebung auf, um den Aktionär*innen zu zeigen: Es gibt keine gesellschaftliche Akzeptanz mehr für Investitionen in fossile Energien. Und: Es ist einfach nur peinlich, dass RWE Klima-Aktivist*innen mit Unterlassungsklagen verfolgt. Wir lassen uns nicht verkohlen!

Neben den Aktionen am Tag der Hauptversammlung selbst, wird es auch eine 4tägige Fahrradtour unter dem Motto “Klima retten statt RWE” durchs Rheinland geben.

Lest mehr auf der Seite der Kampagne #NichtWir müssen Protest unterlassen.

NichtWir

Aufruf zur Wiederbesetzung des Hambacher Forsts am 26.04.2014

Nachdem am 27. März die bis dato dritte Waldbesetzung des Hambacher Forsts nach fast sieben Monaten geräumt wurde, steht eines fest:

Die vierte Waldbesetzung!

Sämtliche Einschüchterungs- und Repressionsversuche, besonders in der letzten Zeit mit der Durchsuchung der Wiesenbesetzung am 20.März und Hausdurchsuchungen bei zwei weiteren Projekten, der Beschlagnahme sämtlicher elektronischer Gerätschaften sowie privaten Gegenständen und Aufzeichnungen, zeigen eines nur allzu deutlich: wie sehr unser direkter Protest gegen die Ausbeutung und Zerstörung der Umwelt RWE und deren kapitalistischer Logik im Weg steht. Durch weiteren gemeinsamen Widerstand können wir zeigen, dass wir nicht aufgeben und uns nicht einschüchtern lassen.

Wie bereits im Vorfeld angekündigt soll nun am Tag X+4 (am Samstag 4 Wochen nach der Räumung), den 26. April eine Neubesetzung stattfinden.

Lest hier den ganzen Aufruf; haltet euch auf hambacherforst.blogsport,de auf dem Laufenden und vor allem: unterstützt die Wiederbesetzung!

Pressemitteilung zu Garzweiler II

Einige Aktivist*innen haben sich zum Beschluss der NRW-Landesregierung vom vergangenen Freitag ein paar Gedanken gemacht und diese in einer Pressemitteilung auch niedergeschrieben … lest selbst:

Tagebau Garzweiler soll kleiner werden – Wie weiter?

Rheinisches Braunkohlerevier, 31.03.2014. Am vergangenen Freitag, 28.03.2014 hat die rot-grüne NRW-Landesregierung beschlossen, die geplanten Abbaugebiete für die Erweiterung des Braunkohletagebaus Garzweiler II zu verkleinern. Das Zurückrudern von den anfangs gesteckten Zielen wird von Kohlegegner_innen begrüßt. Zugleich bekräftigt die Entscheidung den Kampf für einen sofortigen Kohleausstieg.

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