Join the Climate Games and Action Camp!

… heute, am 01.Juli hat nun endlich das Camp in Amsterdam begonnen, auf das wir alle schon so lange gewartet haben!

Das “Ground Control – Agriculture and Action Camp” hat seine Zelt in unmittelbarer Nähe zum Hafen aufgeschlagen … das Gelände wurde sich genommen und die Authoritäten sind nicht allzu begeistert … umso wichtiger, dass wir alle unsere Solidarität zeigen und vor allem auch mit vielen Menschen vor Ort sind!

Neben vielen Workshops, Aktionstrainings und natürlich gutem Essen, werden auch die Climate Games Höhepunkt vom Camp sein … bildet Teams und bringt den reibungslosen Ablauf der fossilen Industrie durcheinander – hier und überall!

Wir sehen uns in Amsterdam!!

Waldführung am 14.06.2015

Am kommenden Sonntag ist es wieder soweit. Die 14. Führung im Hambacher Forst mit dem Waldpädagogen und Naturführer Michael Zobel steht an. Und so wie es jetzt schon aussieht, wird am Sonntag der 1000ste Teilnehmer/ die 1000ste Teilnehmerin begrüßt…

In regelmäßigen Abständen finden solche Führungen statt. Am kommenden Sonntag geht es um 12 Uhr los und ihr solltet etwa 3-4 Stunden einplanen.

Mehr Infos gibt es hier.

Hambacher Forst Bleibt!

Baggerblockade … aber nicht irgendeine!

… sondern die längste bisher im Rheinischen Braunkohlerevier! Während 1000ende von Menschen in Garmisch-Partenkirchen gemeinsam mit dem Bündnis STOP G7 Widerstand leisten, besetzen Aktivist*innen einen Schaufelradbagger im Tagebau Inden … und das mehr als 55 Stunden lang!

 

Mehr Infos unter hambacherforst.blogsport.de

Einladung zum Vernetzungstreffen in Köln 10.06. um 19 Uhr

Hallo liebe Mitstreiter*innen!

Wie ihr sicher schon mitbekommen habt, finden vom 14.-16.August Aktionstage im rheinischen Braunkohlerevier statt.

Unter der Überschrift “Ende Gelände – Kohlebager stoppen! Klima schützen!” werden wir gemeinsam einen aktionistischen Schritt für Klimaschutz von unten und für eine antikapitalistische Perspektive auf Energiegewinnung und Klimawandel gehen.

Für uns ist der Slogan “Klimawandel bleibt Handarbeit” von besonderer Bedeutung: Wir werden Mitte August nicht an die Regierungen appellieren und falsche Hoffnungen auf ihre “Klimakonferenzen” setzen.

Stattdessen entscheiden wir uns durch Aktionen des zivilen Ungehorsams die Bagger an diesem Tag lahm zu legen und auf die ökologische Katastrophe kapitalistischer Produktion und ihre Verwobenheit mit sozialer Ungleichheit, Verursachung von Krieg, Vertreibung und Flucht aufmerksam zu machen.

Wir möchten euch deshalb gerne zu einem Vernetzungs- und Bündnistreffen für Köln und Umland einladen:

Am 10.06. treffen wir uns um 19 Uhr in der LC36

(Ludolf-Camphausen-Str. 36 / Bhf West, Hans-Böckler-Platz)

Wir würden uns über Austausch und Vernetzung mit euch freuen:

Was sind eure Perspektiven auf und Einschätzungen zu den geplanten Aktionen bei “Ende Gelände”?

Wie könnte eine Mobilisierung und Beteiligung aus Köln aussehen?

Wie können wir evtl. die Wochen bis zu den Aktionstagen gemeinsam planen und gestalten?

Wir würden uns über eure Beteiligung freuen!

Sagt bitte Bescheid, ob ihr beim Treffen dabei sein wollt und könnt. Bis dahin könnt ihr uns gerne per Mail kontaktieren.

Es grüßt euch

Interventionistische Linke Köln

ausgeco2hlt

Solierklärung für das STOP G7 Camp

Camps sind und bleiben politisch – und brauchen ihren Raum!

Solidarität mit dem STOP-G7-Camp in Garmisch-Partenkirchen

Liebe Organisator*innen des STOP-G7-Camps,

Liebe Menschen, die sich um die rechtliche Ortsdurchsetzung kümmern,

unseren Glückwunsch zu eurem Kampf vor dem Verwaltungsgericht München für das nun schon im Aufbau befindliche Protestcamp zum G7 Gipfel!

Wir haben die momentanen Ereignisse in Bayern verfolgt und sind empört, wenn auch nicht überrascht über die Vehemenz, mit welcher versucht wird, Camps wie eures unmöglich zu machen. Immer wieder sind öffentliche Proteste gefährdet durch Verweigerung von Schlafplätzen. Auch wir haben seit Jahren damit Probleme Orte für unsere Camps zu finden – der Energiekonzern RWE leistet dabei ebenso seinen Teil wie die städtischen Behörden und lokalen Polizeidienststellen.

Staatliche Institutionen versuchen legitimen Widerstand durch Verbote und massives Polizeiaufgebot zu unterbinden und agieren dabei Hand in Hand mit Privatunternehmen die der Logik der Profitmaximerung um jeden Preis folgen.

Oft werden diese Schikanen für Camps damit begründet, dass Camps angeblich nicht unter das Demonstrationsrecht fallen. Camps sind aber elementarer Teil sozialer Bewegungen – sie sind Ort der Vernetzung, der gegenseitigen Bildung, der Kreativität, der strategischen Debatten und der Entwicklung von Interventionsmöglichkeiten. Sie sind Orte der politischen Bildung und Kommunikation und müssen deswegen vom Versammlungsrecht geschützt werden!

Solidarische Grüße und weiterhin viel Erfolg und Energie,

das Klimacamp im Rheinland und das Aktionsbündnis “Ende-Gelände”