Ankettaktion auf Hambachbahn

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Nachdem gestern bereits 90 Aktivist_innen für über 10 Stunden das Kohlezugfahren auf der Hambachbahn durch eine Sitzblockade verhindert haben, haben sich heute morgen drei Aktivisten an den Schienen angekettet. Die Kampagne ausgeCO2hlt und das Klimacamp erklären sich solidarisch mit den Aktivisten.

Lest hier die erste PM der Ankettaktion, welche wir heute morgen erhalten haben.

 

Update 16:00 : Die drei angeketteten Aktivist_innen wurden aus den Schienen geholt und in Gewahrsam nach Köln gebracht, sowie die zwei Menschen, welche als Betreuer_innen vor Ort waren. Die erfolgreiche Aktion ist beendet, aber RWE ist ganz schön nervös. Gerade fahren die Züge im 5 Minuten Takt.

Ein Gedanke zu „Ankettaktion auf Hambachbahn

  1. Lieber Herr Singer,
    Ihre erwähnten Herrschaftsverhältnisse nehmen grenzenlose Ausmaße an. Der Bürger soll möglichst alle Märchen glauben, die uns zur Braunkohle erzählt werden.
    Wer Nachkommen hat, kann dies nicht einfach so hinnehmen.
    Bsp.: Wenn die Ressourcen ausgeco2hlt sind, die derzeitigen Raffkes sich ihre Taschen vollgesteckt haben, bleiben für unsere Nachkommen nichtmal Brikett für den Winter übrig, um den Hintern warm zu bekommen.
    Auch darum finde ich: Finger weg von der dreckigen Kohle, wir sind in der Zivilisation angekommen!!
    Wir schreiben das Jahr 2012!
    Die jungen Menschen haben ebendies erkannt und wehren sich verständlicherweise aktiv. Zur Abschreckung werden sie dem Staatsschutz vorgeführt, damit Nachahmer sich es zukünftig überlegen werden.
    Stattdessen müssen die RWE-Verantwortlichen entmündigt oder aus dem Amt gejagt werden, da sie alle Rechte für sich inanspruch nehmen. „Denn sie wissen nicht, was sie tun!!“ Gerechtigkeit und soziales Denken war mal – Zeitarbeit, Dumpinglöhne, Subunternehmer sind heute die Regel.
    An dieser Stelle tritt die hinterhältige Brutalität der Energieerzeugers deutlich hervor, die er sonst versteckt im Hinterzimmer über „finanzielle Förderungen“ erreicht.
    Herr Singer, schauen Sie z.B. mal den Landrat HJ. Petrauschke im Braunkohle-Ausschuss an: er ist für Bergbau-Geschädigte mit ihren Problemen nicht ansprechbar, kommt und geht zur Sitzung wann er will und sitzt seine Zeit ab. Ob der wohl Geld für solche Leistungen bekommt?
    Walter Düllberg
    Braunkohle-Bergbau-Geschädigter

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