Noch ein bißchen Borschemich

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Es macht immer wieder fassungslos durch Dörfer wie Borschemich zu laufen. Kommt man auf Borschemich zu sieht es aus wie ein Kiefer mit lauter Zahnlücken. Es steht nur noch ein Bruchteil der Häuser. Wer das Dorf ein bißchen kennt muss sich erstmal neu orientieren, da viele markante Wegpunkte wie große Bäume oder Häuser nicht mehr existieren.

   

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Von Baumreihen teilweise sehr alter Bäume sind nur noch Stümpfe zu sehen.

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Von dem Haus Paland, einer Burg, dessen letzte Gebäude um 1600 erbaut wurde ist kein Stein mehr auf dem anderen. Absurderweise stießen Archäologen bei dem Abriss auf archäologisch wertvolle Überreste eines Wohnturmes der bis 1300 zurückdatiert werden kann.

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Die 300 Jahre alte Dorflinde, das Wahrzeichen von Borschemich haben ein paar Borschemicher letztes Jahr selbst gefällt, um es nicht RWE zu überlassen

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kein weiterer Meter Erde – kein weiteres Dorf – kein weiterer Baum!

Ein Gedanke zu „Noch ein bißchen Borschemich

  1. Wir waren heute (07.08.16) da! Sowohl Borschemich und Immerath und man gemerkt in Immerath, die Straßen waren jetzt voll ungepflegt. Man merkte, dass da fast niemand mehr ist. In Borschemich waren wir oder da wo noch ein kleiner Rest davon zu sehen ist. Alles abgesperrt und wir sind dennoch durch die Absperrung durch und haben noch ein paar „letzte“ Bilder machen können. Aber bis zum Haus Paland sind wir gar nicht mehr gekommen geschweige denn bis dahin wo die Kirche einst stand. Schon trauriger Anblick und erschreckend, was in einem Jahr so passieren kann. Wir waren zuvor vor einem Jahr dort. Es tut mir halt Leid, dass so alte Gebäude der Abrissbirne zum Opfer gefallen sind, wie das Haus Paland aus dem 16 Jahrhundert oder Häuser aus 1835 und noch älter.

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