04/12 RWE unplugged

Unter dem Motto „Dem Energieriesen den Stecker ziehen!!“ haben wir im April 2012 ein Protestcamp vor der Grugahalle in Essen veranstaltet, um uns der Jahreshauptversammlung von RWE quer zu stellen.

Nachfolgend die Pressemitteilung, die wir hierzu am Tag der Proteste veröffentlicht haben:

 

Essen, 19.04.2012

RWE Jahreshauptversammlung findet unter massivem Polizeiaufgebot statt – Etwa zehn AktivistInnen verhaftet

Seit heute morgen 8.30 demonstrieren etwa 150 AktivistInnen lautstark vor der RWE Jahreshauptversammlung in der Grugahalle, um ihrem Unmut gegen die Atom- und Kohlepolitik des Konzerns Ausdruck zu verleihen. Einige Menschen versuchten, zum Eingang der Jahreshauptversammlung zu gelangen, um sich dort den AktionärInnen in den Weg zu setzen. Die Polizei verhinderte diese Aktion rabiat, indem sie die AktivistInnen an den Füßen wegzogen und auf sie einschlugen. Ein Demonstrant wurde dabei leicht verletzt. Auch der Versuch von einigen AktivistInnen, sich vor dem Eingang anzuketten, wurde vereitelt. Zehn AktivistInnen wurden festgenommen und befinden sich jetzt in Polizeigewahrsam. Der komplette Zugang zur Grugahalle ist von dichten Polizeiketten umstellt.

Seit gestern Nachmittag hat die Kampagne „RWE Unplugged – dem Energieriesen den Stecker ziehen“ vor der Grugahalle ihre Zelte für ein Protestcamp aufgeschlagen. Die Kampagne, die von 25 Gruppen aus Deutschland und den Niederlanden unterstützt wird, kritisiert die klimafeindliche Energiepolitik des Konzerns. RWE ist der größte CO₂-Emittent in Europa. Allein das Braunkohlekraftwerk Niederaußem in Köln stößt jährlich 27 Millionen Tonnen CO₂ aus. RWE plant, in Niederaußem ein weiteres Kraftwerk zu bauen, was die Braunkohle als Energieträger bis in die Mitte des Jahrhunderts zementieren würde.“

 

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.