Run for your Live

Im Vorfeld der Klimaverhandlungen gibt es zahlreiche Karawanen, die nach Paris ziehen. Neben den Märschen aus den ZADs in Frankfreich, werden Menschen mit Zügen und Rädern mit dem „Climate Express“ aus Belgien anreisen; andere kommen aus Polen angereist.

Durchs Rheinland führen gleich zwei solcher Touren – Cooperide (eine Fahrradtour von Kopenhagen nach Paris) und Run for your Live (ein Staffellauf von Kiruna in Nordschweden 4.500 Kilometer nach Paris), wobei wir uns gemeinsam mit dem Bündnis gegen Braunkohle in letztere besonders einbringen werden, indem wir eine ganze Etappe um die Tagebaue Hambach und Inden ausgestalten und zwar am Vormittag des 27. November 2015. Das Bündnis hat sich überlegt, dazu jeweils vertreten durch eine Gruppe oder Einzelpersonen des Bündnisses, für die gemeinsamen Forderungen zu laufen. Die Forderungen und die taufrische Homepage des Bündnisses gegen Braunkohle könnt ihr hier finden: http://bündnis-gegen-braunkohle.de/

Wir als ausgeCO2hlt werden für die Forderung „Übernahme der Verantwortung für die Folgen des Klimawandels: Asyl für Klimaflüchtlinge“ insgesamt eine Strecke von etwa 4-5 Kilometer zurücklegen. Wenn du uns dabei gern unterstützen magst: mit deinem Lauftalent; Bannern; Slogans oder wie auch immer, dann melde dich doch gern bei uns unter info@ausgeCO2hlt.de!

Hier unser Statement, zu welchem wir laufen (alle weiteren Statements könnt ihr auf der Bündnisseite lesen!):

Wir sind die Graswurzelgruppe „ausgeCO2hlt“ – seit 2011 sind wir im Rheinischen Braunkohlerevier gegen den Abbau von Kohle und deren Verbrennung aktiv. Auch wir laufen für eine Forderung des Bündnisses gegen Braunkohle: „Übernahme der Verantwortung für die Folgen des Klimawandels: Asyl für Klimaflüchtlinge“! Soziale Gerechtigkeit weltweit und die Infragestellung der herrschenden Verhältnisse gehört für uns untrennbar zum konsequenten Klimaschutz. Wir kämpfen hier wo Klimawandel gemacht wird und solidarisieren uns dabei mit allen Menschen, die die Regionen verlassen müssen, in denen sie leben, weil bereits jetzt anhaltende Wetteränderungen oder klimatische Gegebenheiten es ihnen nicht mehr ermöglichen, sich zu versorgen oder in Sicherheit zu leben. In unseren Augen ist es unser aller Aufgabe, Verhältnisse zu schaffen, in denen ALLE Menschen frei entscheiden können wo sie leben möchten. Das schließt ein, dass wir Grenzen bedingungslos öffnen. Und dass wir dafür sorgen, dass Menschen da bleiben können, wo sie sich zu Hause fühlen. Das bedeutet, den menschengemachten Klimawandel durch sofortige massive Reduktion der CO2 Emissionen in den Ländern des politischen Nordens einzudämmen; gemeinsam mit den am meist betroffenen Menschen an Maßnahmen zu arbeiten, Regionen gegen Klimawandel widerstandsfähiger zu machen und in einen gesamtgesellschaftlichen Dialog zu treten wie wir eine lebenswerte Welt für alle schaffen.

Refugees Welcome!

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