Erste Tage Video

Erstellt am 29.08.2013 um 23:18 | keine Kommentare

Klimacamp 2013 Start from Hambacher Forst on Vimeo.

Reclaim the Fields meets Klimacamp

Erstellt am um 16:25 | keine Kommentare

Hier könnt ihr einen ausführlichen Artikel lesen, der am 28.08.2013 auf linksunten.indymedia gepostet wurde – Lesen lohnt sich!!

BBU Solierklärung

Erstellt am um 16:19 | keine Kommentare

Der BBU erklärt sich solidarisch mit dem Klimacamp. Hier könnt ihr die vollständige Solierklärung lesen.

++ Newsticker Aktionen & Camps ++

Erstellt am um 16:12 | keine Kommentare

Newsticker zu Aktionen & Camps : https://stopptrwe.crowdmap.com

Fotos :
https://secure.flickr.com/photos/100963658@N02/

http://klimacamp2013.tumblr.com/

Videos :
http://vimeo.com/73514620

 

350 Menschen bereits beim Klimacamp …

Erstellt am 27.08.2013 um 12:04 | keine Kommentare

… und erst morgen ist der Anreisetag von Reclaim the Fields!

Die Stimmung ist trotz der vielen versuchten Hürden seitens Behörden und RWE sehr gut – kommt alle vorbei; auch den Platz für alle Schlafzelte/-plätze werden wir gemeinsam finden!

Info:

Es gibt Übersetzung auf dem Camp!

Il y a traduction sur la camp!

There is translation in the camp!

 

Propaganda braucht Respektlosigkeit

Erstellt am 26.08.2013 um 10:43 | 4 Kommentare

Eine Gegendarstellung zum Sonderheft „Dialog braucht Respekt“ von RWE

Bereits die Verbotsorgie der vergangenen Tage legte nahe, dass das heute beginnende Klimacamp im Rheinischen Braunkohlerevier bei RWE für kalte Füße sorgt. Ein weiterer Anhaltspunkt hierfür ist eine Sonderausgabe des von RWE herausgegebenen Nachbarschaftsmagazins „hier“. Das mit „Dialog braucht Respekt“ betitelte Heft ist eine reine Propagandaschlacht: der Anti-Kohle-Protest soll mit dreisten Lügen diffamiert werden, während der Konzern sich selbst zum Vorreiter der Energiewende stilisiert. Dass sich Politiker von CDU und SPD mit eigenen Beiträgen in dem Heft gleichermaßen vor den Karren von RWE spannen lassen, macht die enge Verflechtung von Wirtschaft und Politik deutlich. (weiterlesen …)

Aktuelle Infos im Ticker

Erstellt am 25.08.2013 um 18:11 | keine Kommentare

Die aktuellsten Geschehnisse findet ihr regelmäßig in unserem Ticker auf Crowdmap:

https://stopptrwe.crowdmap.com/

Hausbesetzung in Manheim

Erstellt am 24.08.2013 um 23:30 | 3 Kommentare

Nachdem den Teilnehmer_Innen des diesjährigen Klimacamps das Recht auf öffentliche Meinungs,- und Versammlungsfreiheit verwehrt wurde, besetzen mehrere Umweltaktivist_Innen ein leerstehendes Haus in Manheim. Ein Dorf, das mit der Ausweitung des Tagesbaus bis 2017 abgebaggert werden soll. Die Umsiedlung hat bereits begonnen, obwohl es noch keine Genehmigung für das Abbaggern des Dorfes gibt. Ziel der Hausbesetzung ist es, dies aufzuzeigen und auf die hier vorherrschenden repressiven Strukturen gegenüber dem Klimacamp aufmerksam zu machen. Das Klimacamp braucht mehr Platz!

Die Forderung der  Menschen auf dem Dach des besetzten Hauses ist: “Wir werden erst runter kommen, wenn das Klimacamp seine Zelte auf der Obstwiese stellen kann!”

15:55 Uhr: Es wird gefeiert, gesungen, gelacht und getanzt am Straßenende der Esperantostraße in Kerpen-Manheim. Zwei Clowns sitzen gemeinsam auf der Straße und zeigen sich gegenseitig neue Tricks mit ihren Wunderkugeln. Die Klimacampaktivist_Innen zeigen, dass sie sich von den Repressionen nicht unterkriegen lassen, sondern aufstehen und für Autonomie kämpfen. Die Hausbesetzung ist ein wichtiges und richtiges Zeichen. Daher freuen sich die auf der Straße wartenden Menschen umso mehr, dass die Umweltaktivist_Innen bereits seit mehreren Stunden auf dem Dach eines Hauses ausharren. Die Forderung ist klar: Wir bleiben so lange, bis Polizei und Gemeindeverwaltung uns erlauben, das Klimacamp auf der öffentlichen Obstwiese aufzubauen.

16:00 Uhr: unerwartet entsteht ein Tumult in den Reihen der Polizei. Etwa 10 Polizist_Innen stürmen von hinten aus ihren Reihen und drücken einen der spielenden Clowns gewalttätig zu Boden. Sofort kommen sämtliche Aktivist_Innen, um dem Menschen zu helfen. Doch sofort hallen mehrere “Verpisst euch!” “Haut endlich ab!” begleitet von Schlägen durch die Straße. Die Polizeieinheit schubst zahlreiche Menschen, greift andere hart an den Armen und drückt weitere Menschen zu Boden. Dabei wird eine Person auf ein auf der Straße liegendes Fahrrad geschubst, weshalb sie sich an Armen und Rücken verletzt. Währenddessen wird der Clown von drei Polizist_Innen in den Schwitzkasten genommen und abgeführt. Von weitem können die Unterstützer_Innen erkennen, dass ihm mit Kabelbinder die Hände gefesselt werden und er schnell in einen Einsatzwagen gezwängt wird. Keine_r_m Aktivist_Innen war der Beweggrund und der Anlass bewusst. Diese gewaltsame Festnahme diente scheinbar rein der Provokation und dem “Frust ablassen” der genervten Polizist_Innen.

Im Laufe des Tages hatte der Clown immer wieder mit Spielzeug Auto, Kreide oder einem Playmobil-Polizei-Menschen herum gealbert. Wird also ein Mensch festgenommen, weil er auf der Straße mit Spielzeug spielte?! -Anscheinend schon.

Dennoch verharren die Aktivist_Innen weiterhin voller Energie und Tatendrang auf dem Dach. Regen und Repression aushaltend, sitzen die ewig Gefilmten in der Höhe und geben nicht auf zu kämpfen.

18:00 Die Reclaim Power Tour kommt vorbei! Auf dem Weg zum Camp kommen dutzende RadlerInnen der Bike Tour am Haus vorbei und bleiben unterstützend vor Ort.

19:00 Die Aktivist_Innen haben Hunger und es regnet weiter. Die Polizei verhindert jegliche Unterstützung in Form von Essen oder Decken. Sie reagiert gewalttätig und versucht Hilfe zu unterbinden. Dennoch bleibt die Stimmung auf der Straße gut. Zahlreiche Menschen solidarisieren sich kreativ und lautstark, Kohlegegner_Innen tanzen weiter auf der Esperantostraße!

19:30 Eine neue Hundertschaft rückt an und beginnt die Esperantostraße weiträumiger abzusperren. Die Polizei versucht die Unterstützer_Innen aus der Sichtweite der Besetzung zu drängen. Geschlossen und aggressiv gehen die Polizist_Innen gegen die friedlichen Menschen vor. Besonders die Samba Gruppe wird Opfer von Übergriffen seitens der Polizei. Einige kommen zu fall oder verletzen sich sogar. Ohne jeglichen Anlass scheinen die Beamt_Innen ihren Frust an den Protestierenden raus zu lassen. Die Polizei schubst, schlägt und geht brutal vor.

21.30 Die Leute auf dem Dach sind immer noch dort. Die Polizei hat viel mehr Polizei zusammen gezogen. Auf der Straße davor sind zahlreiche Unterstützer_innen. Eine Hebebühne von RWE wird heran geschafft, um an die Besetzenden zu kommen. Die Einsatzleitung lehnt immer noch jede Unterstützung in Form von Essen ab. Deren Begründung ist, dass die Besetzenden einfach vom Dach kommen sollten, um etwas zu essen zu erhalten. Die ist offenkundig rechtswiedrig!

22:00 Es gibt Polizeiketten, die das Grundstück absperren. Die Hebebühne ist vor das Haus gefahren worden und ist einsatzbereit. Die Räumung scheint näher zu rücken. Circa 60 Menschen befinden sich auf der Straße. Die Vokü / Küfa versucht auch die Besetzung mit Essen zu versorgen. Dies wird weiterhin von Seiten der Polizei untersagt. Die Anwohner_Innen schauen dem ganzen Vorgang zu und diskutieren das Gesehene. Auch hier scheinen die Meinungen über die Besetzung weit auseinander zu gehen.
Es ist schwer zu sehen, was genau in dem Haus passiert, da die Polizei versucht jeglichen Blickkontakt zu unterbinden. So wird es unmöglich Fotos zu machen oder die drohende Räumung zu dokumentieren. Die Öffentlichkeit wird gezielt ausgeschlossen.

Es ist dringend notwendig mehr Aufmerksamkeit der Presse zu erhalten. Nur so können wir den Forderungen und Botschaften der Aktivist_Innen ein größeres Gehör verschaffen: Ein Camp, dass sich für den sofortigen Kohleausstieg einsetzt braucht Raum und Platz! Protest und Widerstand ist unser Recht und notwendig!

SYSTEM CHANGE. NOT CLIMATE CHANGE.

 

Aktueller Stand auf dem Klimacamp

Erstellt am 23.08.2013 um 20:24 | 2 Kommentare

Der heutige erste offizielle Tag des Klimacamps steht nicht weniger im Zeichen der Repression als die bisherigen. Nach drei Tagen voller Hürden seitens der Behörden und RWE kommt jetzt der polizeiliche Oberknüller. Obwohl die Stadt Kerpen Workshopzelte ausdrücklich zum Teil der Versammlung zählt, droht die Polizei mit der Räumung der auf der Versammlungsfläche bereits stehenden Workshopzelte, insofern diese nicht selber abgebaut würden. Die stetig wachsende Menge von über 100 Teilnehmer_innen, die zum Teil gerade erst angekommen sind, beraten gerade über weiteres Vorgehen. Neben der Obstwiese, auf der die Zelte geräumt werden sollen, gibt es eine weitere Fläche -  einen Acker – , auf der das Camp nicht gefährdet ist. Dort gibt es Küche und Schlafzelte. Egal, ob ihr Lust auf nervende Polizei habt oder nicht, seid ihr herzlich willkommen, jetzt zum Klimacamp zu kommen. Die Workshops, die ab Samstag im Programm angekündigt sind, werden auf der Obstwiese stattfinden – ob im Zelt oder “unter freiem Himmel” wird sich noch entscheiden.

Die Räumung der Workshopszelte als “nicht versammlungsrelevant” ist ein massiver Angriff auf die Versammlungsfreiheit. Wir vertrauen jetzt auf eure Solidarität!

 

Aufruf zur Unterstützung der Camps

Erstellt am 22.08.2013 um 15:53 | 2 Kommentare

“Lasst uns all die eintreffenden Menschen willkommen heißen, die Chance des Austausches nutzen, zum Campgelände fahren, unsere Grundstücke zum Zelten zur Verfügung stellen, unsere Häuser zum Duschen öffnen und die positive Stimmung des Wandels weiter verbreiten. Lasst uns die gewünschte Veränderung sein!”

Liebe Mitstreiter_innen, liebe Bürgerinitiativen und Umweltorganisationen,

unten ein Text, der die Bevölkerung des Rheinlands unter Berücksichtigung  der neuen Umstände noch mal explizit zur Teilnahme an und zur Unterstützung  der Camps aufruft. Lest ihn euch doch bitte durch, verändert ihn so, wie ihr wollt und es für sinnvoll haltet, und verbreitet ihn über alle Kanäle: Websiten, Blogs, Emaillisten, Briefwürfen, sozialen Netzwerke, von Mund zu Mund und was euch noch so einfällt.

Vielen Dank!
Solidarische Grüße und bis die Tage auf dem Camp
einige Organisator_innen der Camps

Aufruf zur Unterstützung der Camps

Bereits seit Monaten laufen die Vorbereitungen und die Mobilisierung für das Klima- und das Reclaim The Fields Camp. Vom morgigen Freitag, den 23.August an, werden hunderte Menschen erwartet, die teilweise aus ganz Europa und darüber hinaus anreisen, um sich mit uns, den Bewohner_innen des Rheinischen Braunkohlereviers aus zu tauschen und uns darin zu unterstützen, uns der täglichen Zumutung von RWE’s Braunkohleabbau und ihren Folgen zu widersetzen. Die Organisator_innen dieser Camps, und wir alle, sehen uns nun mit den Auflagen der Kerpener Polizei konfrontiert, weder Zelte zum Schlafen aufbauen zu dürfen noch für unsere Gäste zu kochen. Alles was dutzende Menschen, über Monate durch ihr ehrenamtliches Egagement vorbereitet haben, droht nun durch die Kerpener Behörden zunichte gemacht zu werden. Die Kerpener Polizei zeigt in den letzten Monaten, immer wieder, wie stark sie bereit ist, mit allen Mitteln allen und allem Steine in den Weg zu legen, was das Handeln von RWE in unserer Region hinterfragt, und sich für ein Ende des Braunkohleabbaus engagiert.
Die Entscheidung der Kerpener Polizei und des Verwaltungsgerichts Köln, keine Infrastruktur zur Versorgung und keine Zelte zum Schlafen aufstellen zu dürfen, ist eine nicht hin zu nehmende Anmaßung, unser Rechts auf Meinungsfreiheit, Versammlung und Organisierung einzuschränken. Solchen Verboten, müssen wir uns solidarisch und entschlossen entgegen stellen. Gemeinsam wollen wir es nun schaffen, trotz des Verbotes eine Infrastruktur zu errichten, die es uns ermöglicht, mit den Angereisten in Kontakt zu kommen, uns mit Ihnen über unsere Erfahrungen aus zu tauschen, von einander zu lernen und uns gegeseitig zu unterstützen. Denn der ganz große Teil der Angereisten, steckt in ihrer Region selbst in einer Auseinandersetzung über die Zukunft ihres Lebensraums: Es sind Menschen aus dem Wendland, die sich gegen ein atomares Endlager unter ihren Feldern wären, es sind Beschützer_innen des Gezi Parks in Istanbul, es sind Anwohner_innen von Großprojekten wie dem Bahnhof Stuttgart 21 und dem Flughafen Notre dame des Landes in Frankreich. Es sind Bewohner_innen des Lausitzer Braunohlereviers und Menschen die sich sich in Rumänien gegen eine Zwangsumsiedlung im Rahmen eines Goldminenprojekts entgegenstellen. Menschen die nach einer jahrelangen Auseinandersetzung Anfang diesen Jahres den Kohleabbau in Schottland beenden konnten, indem sie das Unternehmen Scotisch Coal in die Insolvenz trieben. Die Liste würde sich unenedlich fortsetzen lassen, überall kämpfen Menschen gegen Ausbeutung und Zerstörung ihrer Lebengrundlagen.

Und nun haben wir für zwei Wochen die Chance, uns mit all diesen spannenden Menschen über unsere Situationen und Umgangsweisen auszutauschen, uns gegenseitig zu inspirieren, zu stärken und uns zu unterstützen. Unterstützen darin, dass wir von dem Wissen und Fähigkeiten der Besucher_innen profitieren können um eine Auseinandersetzung zwischen uns allen anzuregen über den weiteren Werdegang der Region und wie wir diesen gestalten wollen. Eine Auseinandersetzung auf den unterschiedlichsten Ebenen und mit den unterschiedlichsten Mitteln. Denn wir wollen den Alternativen zu einer Abbaggerung, den Alternativen zu Umsiedlungen, Waldrodung, Zerstörung unserer landwirtschaftlichen Flächen und dem alltäglichen und vielseitigen Angriff auf unsere physische und psychische Gesundheit nicht nur eine Stimme geben. Sondern wir wollen diesen Alternativen eine Struktur zur Umsetzung geben. Erst durch die aktive Beteiligung werden wir doch alle Teil dieses Wandels sein, der in jedem Fall kommen wird. Entweder, passiv als Teils eines seit langem vorangehenden Wandels, der unter den Zwängen der Standortkonkurenz von Managern, Politikern, und Finanzexperten entworfen wurde, nach den Maßstäben von Rentabilität, Machtstabilisierung und Kapitalvermehrung. Oder eben einen Wandel, den wir selbst, und nach unseren eigenen Maßstäben umsetzen, als aktiver Teil des Prozesses. Erst der Versuch, ein Netzwerk zwischen Gruppen und Einzelpersonen zu schaffen, was so stark, vielfältig, und solidarisch ist, dass es Etappensiege erziehlen kann, bringt uns doch wieder eine Hoffnung zurück und damit eine Perspektive für die es sich lohnt Zeit und Energie auf zu bringen.

Gestehen wir es uns doch ein. Wir sind doch ganz mehrheitlich schon seit Jahren völlig desillusioniert. Schon längst gestalten wir nicht mehr selbst unsere Lebensumstände. Schon längst haben wir die Kontrolle, über das was hier passiert an Aufsichtsräte und Großinvestoren verloren. Das muss doch endlich mal ein Ende haben. Greifen wir endlich die Gelegenheit des momentanen Schwungs auf und bringen uns auf irgendeine Art und Weise ein, in diese Auseinandersetzung. Wenn wir ein bisschen nachdenken, oder uns mit anderen Austauschen, wenn wir wieder die Frage nach einer Alternative stellen, wird uns doch allen etwas einfallen, wie wir uns in diese Auseinandersetzung konstruktiv einbringen können. Der Beitrag jeder und jedes Einzelnen, mag noch so klein und zart im Anfang sein, aber in der Menge der Beiträge, liegt eine ungeahnte Kraft die in der Lage ist unserem Ziel, nach ernsthaften Alternativen Schritt für Schritt näher zu kommen, und unsere Alternativen Realität werden zu lassen.

Es gibt bereits viele Beispiele, auch aus unserer Region, bei denen sich Menschen zusammentun, und ihrer Empörung über das was hier passiert Ausdruck verleihen: Eine Vielzahl an Bürgerinitiativen existiert, das Gelbe Band als gemeinsames Zeichen des Widerstandes wird an immer mehr Orten sichtbar, die Wald- und Wiesenbesetzung und ihre unglaublich zahlreiche und vielfältige Unterstützung, die Klimacamps der letzten Jahre, Klagen und Petitionen durch Umweltorganisationen, Blockaden und Demonstrationen, Diskussions- und Informationsveranstaltungen, Nachbarschaftsprojekte und vieles mehr. Die Formen des Protests und die Strukturen um gemeinsam Alternativen zu schaffen, sind noch mitten in der Aufbauphase. Lasst uns auch jetzt die Schikanen von RWE und den Behörden als Chance nutzen, um unseren solidarischen Umgang unter Beweis zu stellen. Wir können diese Schikanen ins Gegenteil umkehren. Wenn wir unsere Empörung über den Versuch des faktischen Verbots an Zeitungen, Nachbarn und Bekannten kommunizieren. Wenn wir diesen Text und andere Statements über Mail, Websiten und soziale Netzwerke verbreiten. Wenn wir uns soldarisch verhalten, uns einbringen, auf die Art und Weise, wie es uns umsere Lebensumstände gerade erlauben und wenn wir Strukturen schaffen, die über die Camps hinaus bestehen bleiben.

Lasst uns all die eintreffenden Menschen willkommen heißen, die Chance des Austausches nutzen, zum Campgelände fahren, unsere Grundstücke zum Zelten zur Verfügung stellen, unsere Häuser zum Duschen öffnen und die positive Stimmung des Wandels weiter verbreiten. Lasst uns die gewünschte Veränderung sein, und neue Formen des Zusammenlebens ausprobieren.

Fortschritt ist das Werk der Unzufriedenheit. Zukunft ist, was wir daraus machen.

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